
Regina Gerter
Hölty-Gymnasium Celle
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Versuche zur Haltung und Anwendung von Blutegeln
Eine Befragung von Apotheken (38 von 50) ergab nur eine geringe Nutzung
von Egeln im Landkreis Celle, wobei nur spärliche Erkenntnisse über
die Entsorgung der Egel nach der Verwendung gewonnen werden konnten.
Eine Zucht der Egel gelang bisher nicht. Es wurde jedoch eine einfache
Methode gefunden, eine größere Zahl an Egeln regelmäßig mit Säugerblut
zu füttern. In zahlreichen Versuchen wurde ein Test entwickelt, der Rückschlüsse
auf den Hirudingehalt von aufgenommenem Blut bei verschiedenen
Egeln erlaubt. Dieser soll zum Erkennen individueller Unterschiede
der Egel und ggf. zur Selektion verschiedener Zuchtlinien genutzt werden.
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Sebastian Voß, Nils Kleemeier
Käthe-Kollwitz-Gymnasium Wilhelmshaven
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Die Rolle sekundärer Pflanzenstoffe für die Ernährungsbiologie von Singvögeln
Diätfütterungsversuche unter konstanten Laborbedingungen an omnivoren
Mönchsgrasmücken und insektivoren Trauerschnäppern ergeben eindeutig,
dass die Futteraufnahme von der Futterzusammensetzung
(relativer Gehalt von Kohlenhydraten, Proteinen und Lipiden) und vom
prozentuellen Gehalt von Tanninen abhängig ist. Hierbei reagieren die
Trauerschnäpper (insektivore) sehr empfindlich ablehnend auf eine relative
Steigerung des Tanningehaltes, während dieser für die Mönchsgrasmücken
(omnivore) eine untergeordnete Rolle bei der Futteraufnahme
spielt. Die Rolle der Tannine im ökologischen globalen Zusammen-hang
und in der Stoffwechselphysiologie des Verdauungstraktes der Vögel wird
diskutiert.
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Landessieger

Sascha Hoinkiss
Waldschule Schwanewede
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Zur Phylogenie von Moehnia PRITCHARD, 1960 und verwandter Gattungen (Diptera: Nematocera: Sciaridae)
Basierend auf der Untersuchung von 83 Merkmalen wurde durch die
phylogenetische Analyse die verwandtschaftliche Beziehung der Gattung
Moehnia PRITCHARD, 1960 innerhalb der Familie der Trauermücken,
Sciaridae, geprüft. Die Ergebnisse der Analyse bestätigen die Eigenständigkeit,
Monophylie der Gattung Moehnia mit den Arten Moehnia
(s. str.) erema PRITCHARD, 1960 und Moehnia (Neomoehnia) quantula
HIPPA, MENZEL & JASCHHOF, 1997.
Moehnia (Afromoehnia) breviatus RUDZINSKI, 1999 muss neu kombiniert
werden und der Gattung Epidapus HALIDAY, 1851 zugeordnet werden.
Als phylogenetische Schwestergruppe von Moehnia s. lat. wird das
ursprüng-lich von SCHMITZ, 1915 als eigenständige Gattung begründete
Taxon Termitosciara angesehen.
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Robert Paul Wolf, Vanessa-Sophie Korzenski
Robert-Bosch-Gesamtschule Hildesheim
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Habitatnutzung von Fledermäusen im Haseder Busch und Giesener Wald - wo sind die Weibchen?
Um die Habitatnutzung von Fledermäusen in einem strukturreichen Waldbestand
im Norden Hildesheims zu bestimmen, haben wir mit Hilfe von
Baumhöhlenkartierungen, Quartierkontrollen, Ultraschall-Pefektor-Begehungen
und Netzfängen die Fledermausfauna unseres ausgewählten
Gebiets untersucht.
Wir konnten 8 Fledermausarten nachweisen, die das Gebiet als Jagdhabitat
und einige Baumhöhlen zum Teil auch als Sommerlebensraum bzw.
Wochenstuben nutzen. Mit Hilfe unserer Beobachtungen waren wir in der
Lage, die Nutzung des Gebietes durch einzelne Fledermausarten zu
beschreiben.
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Kira Piotrowitz
Gymnasium Georgianum Lingen
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Ansatz zur ökologischen Bekämpfung der Stubenfliege
Ziel meiner Jugend forscht Arbeit war es, eine verbesserte Bekämpfungsmethode
der Stubenfliege für den Haushalt zu entwickeln. Dazu habe ich
zunächst die Veränderungen des Entwicklungszyklus in Abhängigkeit der
abiotischen und trophischen Faktoren untersucht und festgestellt, dass der
Mensch optimale Entwicklungsmöglichkeiten für die Stubenfliege bietet.
Im zweiten Schritt habe ich versucht herauszufinden, wie man die Bekämpfungsmethode
„Leimklebestreifen“ verbessern kann und kam zu dem
Ergebnis, dass der Leimklebestreifen durch die Farbwahl rot/organe, durch
Punkte und durch einen mit Traubenzucker versehenen Klebstoff eine
höhere Fangquote als der herkömmliche Leimklebestreifen hat.
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Jannike Wichern
Eichenschule Scheeßel
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Einfluss von Salz auf die Abbaugeschwindigkeit von Mikroorganismen im Boden
Versalzung in Boden und Grundwasser nehmen weltweit zu, so dass in
absehbarer Zeit in der Landwirtschaft der wärmeren Regionen Lösungsmöglichkeiten
für dieses Problem gefunden werden müssen. In der Arbeit
wurde vor diesem Hintergrund anhand eines Inkubationsexperimentes
untersucht, ob Mikroorganismen aus einem ursprünglich versalzten Boden
an Salz angepasst sind und so Streu schneller zersetzen als Mikroorganismen
aus einem ursprünglich unversalzten Boden, wenn sich beide in
Böden gleichen Versalzungsgrades befinden. Die Ergebnisse brachten
eine Anpassung (Adaption) der Mikroorganismenpopulation an Salz hervor
und können möglicherweise als Grundlage weiterer Forschungsansätze
dienen.
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Ramona Behrens
Gymnasium Kleine Burg Braunschweig
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Biologische Essigherstellung
Ziel meiner Arbeit ist es, eine einfache Apparatur zur fortlaufenden
Herstellung von Essig aus Apfelwein zu entwickeln.
Dazu baute ich die einzelnen Teile meiner Apparatur (Aquarienpumpe,
Reaktionsrohr, Auffanggefäß) zu einem System zusammen, so dass über
Wochen eine Synthese von wohlschmeckendem Essig möglich ist.
Bei meinen Experimentalreihen veränderte ich auch die Reaktionsbedingungen,
um herauszufinden wie ich eine möglichst hohe Ausbeute
an Essig in relativ kurzer Zeit erreichen kann.
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