
Katja Miller
Christian-Gymnasium Hermannsburg
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Physikalische Untersuchung des Schleifprozesses handgefertigter Teleskopspiegel
Es ist mit einfacher Technik möglich Teleskopspiegel äußerst exakt zu
schleifen und zu polieren, sodass diese unter Umständen besser sind, als
industriell gefertigte. Obwohl die Schleiftechnik sehr einfach ist, entsteht
unabhängig von den individuellen Eigenarten des Schleifers immer ein
sphärischer Spiegel. Da die entsprechende Literatur über 30 Jahre alt ist
und sich auf nicht überprüfte Vermutungen beschränkt, habe ich versucht
über physikalische Analyse und Computersimulation des Schleifprozesses
die Vorgänge beim Schleifen nachzuvollziehen und zu erklären. Mit Hilfe
der Simulation konnte ich als für den Abtrag verantwortliche Faktoren
Druck und Geschwindigkeit, als Hauptfaktor die Abtragsdauer ermitteln.
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Daniela Heine, Sarah Hoffmann
Christian-Gymnasium Hermannsburg
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Experimente zur elektrostatischen Anziehung und Abstoßung nach Coulomb
Unsere Arbeit vollzieht die Forschung Coulombs über die Beziehung
zwischen dem Abstand von Ladungen und der durch sie bedingten Kraft
nach. Die elektrostatische Abstoßung wird mit einem Torsionspendel
untersucht, bei dem eine feststehende und eine frei bewegliche Kugel
gleichnamig geladen werden und letztere dadurch um einen bestimmten
Winkel ausgelenkt wird. Die Betrachtung der Anziehung geschieht mit Hilfe
einer aufgeladenen Kugel, die ein vor ihr aufgehängtes Plättchen mit
entgegengesetzter Ladung in Pendelbewegungen versetzt. Mit unseren
Messungen konnten wir Coulombs Annahme bestätigen, dass die
Abstände der Ladungen proportional zur Wurzel des Kehrwerts beider
Kräfte sind.
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Lars Kleemeier
Käthe-Kollwitz-Gymnasium Wilhelmshaven
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Akustik der Klarinette
Die Arbeit untersucht die Akustik der Klarinette und vergleicht diese mit der
anderer Instrumente am Beispiel der Blockflöte. Klarinetten- und Flötentöne
werden im schalltoten Raum aufgenommen und digital ausgewertet.
Der unterschiedliche Spektralaufbau in den einzelnen Registern erzeugt
die klangliche Vielseitigkeit der Klarinette: Im unteren Tonbereich
dominieren ungradzahlige Teiltöne, während das hohe Register einen
gleichmäßigen Teiltonaufbau zeigt. Der Klangeindruck ändert sich dadurch
von dunkel zu hell. Die Flöte hat in gleicher Lage einen ähnlichen Teiltonaufbau,
nur ist ihr Geräuschuntergrund größer und sie ist obertonärmer. Im
zeitlichen Verlauf zeigt der Klarinettenton ein schwächeres und ruhigeres
Vibrato, das mit dem prägnanten Einsetzen sein wichtigstes Merkmal ist.
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Michael To Vinh, Hendrik Raese
Scharnhorstgymnasium Hildesheim
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Reinwassergewinnung durch Luftblasen
In dieser Arbeit wollen wir die Gewinnung von Reinwasser durch Luftblasen
erforschen und optimieren. Durch zahlreiche Experimente haben wir uns
dem optimalen Aufbau angenähert und uns Gedanken über das Reinwassergewinnungsprinzip
gemacht. Dabei haben wir das Naturprinzip des
Wasserkreislaufes auf kleinstem Raum simuliert und zur Reinwassergewinnung
ausgenutzt. Der aufsteigende Wasserdampf kondensiert hierbei
an gekühlten Abdeckplatten und fließt als sauberes Wasser in einen
Auffangbehälter. Die Besonderheit dieses Prinzips liegt darin, dass eine
Temperatur von ungefähr 50oC ausreicht, um eine größere Menge an
Reinwasser zu gewinnen. Ein Anwendungsgebiet dieser Anlage wäre die
Schmutzwasserreinigung in Drittewelt-Ländern.
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Lilith Rövekamp, Alisa Koch, Inken Petersen
Johanneum Lüneburg
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Kirschkern oder Wärmflasche?
In unserem Projekt haben wir Versuche durchgeführt, um die Wärmekapazität
verschiedener Wärmekissen und der Wärmflasche herauszufinden.
Dadurch wollten wir feststellen, welches der Kissen am effektivsten
ist und erreichen, dass Familien ihr Geld nicht für schlechte Wärmekissen
ausgeben. Durch Erwärmen und anschließendes Messen der Temperatur
der Kissen in einer isolierten Styroporkiste haben wir die Wärmekapazität
bestimmt.
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Lena Lenze
Johanneum Lüneburg
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Schneller als Einstein erlaubt?
Einstein setzte bei seinen Forschungen voraus, dass man keine
Geschwindigkeit erzeugen kann, die schneller ist als das Licht.
Im Folgenden zeigt sich, dass dies zwar möglich ist, sich jedoch für interessante
Zwecke als nutzlos erweist. Mit Hilfe der Veröffentlichung von
P. Dobrinski, der sich bereits mit diesem Thema befasste, entstanden erste
Vorstellungen, um einen geeigneten Versuchsaufbau entwickeln zu
können. Einige vorgenommene Veränderungen erwiesen sich als hilfreich,
um den gewünschten Effekt zu vergrößern.
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Landessieger

Julian Alexander Amani, Christian-Nicolas Kulenkampff
Theodor-Heuss-Gymnasium Göttingen
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Entwicklung eines Messverfahrens zur Erfassung des Winkels der Schwingungsebene beim Foucaultschen Pendel
In unserer Arbeit beschäftigen wir uns mit der Entwicklung eines
elektrooptischen Messverfahrens, um genaue Messwerte für den Winkel
der Schwingungsebene, den Versatz und die Geschwindigkeit bei einem
Foucaultschen Pendel zu erhalten. Grundgedanke des Messverfahrens ist,
diese Werte aus den Überlaufzeiten des Pendelkörpers zu ermitteln, wenn
er über vier mittig und rotationssymmetrisch unter dem Pendelaufbau
angebrachten Infrarotreflexlichtschranken schwingt. Mittels eines speziell
dafür geschriebenen Programms lassen sich aus den Überlaufzeiten und
vier Vorlaufzeiten alle genannten Werte für jede einzelne Schwingung
unabhängig berechnen. Außerdem wurde ein rechnergesteuerter
Pendelantrieb konstruiert.
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