
Alexander Höper
Christian-Gymnasium Hermannsburg
|
Untersuchung einer Methode zur Herstellung von künstlichem Fleisch
Die Idee dieses Projektes entstand im Unterricht meines Biologie-
Leistungskurses. Sofort stellte ich Überlegungen an, wie die künstliche
Herstellung von Fleisch zu bewerkstelligen sei. Schnell fand ich heraus,
dass es ein Grundprinzip gibt.
Einzelne Zellen werden isoliert und so oft vermehrt, bis daraus Fleisch
entsteht. Es hört sich zwar einfach an, aber so etwas umzusetzen ist
schwierig. Bei den Recherchen stellte ich fest, dass sich noch nicht viele
Menschen damit beschäftigt haben, so dass sich die Suche nach
geeigneten Informationen als sehr schwer herausstellte.
|
| |

Dennis Lüke
Robert-Bosch-Gesamtschule Hildesheim
|
Untersuchung der Schädlichkeit von Desinfektionsmitteln auf Süßwasserökosysteme
In dieser Arbeit wird die Auswirkung dreier Desinfektionsmittel auf den
Kleinkrebs Daphnia magna Strauß untersucht. Dies geschieht in Form von
Daphnientoxizitätstests, in denen zur Einschätzung der Giftigkeit der
Desinfekionsmittel die sogenannte EC50 ermittelt wird. Da Daphnia magna
Strauß als Konsument niederer Ordnung die Nahrungsgrundlage für viele
andere Wasserbewohner ist, ließen sich die Testergebnisse auf reale
Süßwasserökosysteme übertragen.
|
| |

Jochen Meyer
Gymnasium Oedeme Lüneburg
|
Das Puffervermögen von Böden
Die Bedeutung, die dem Puffervermögen von Böden und speziell von
Waldböden zugesprochen wird, ist mit hohem, globalem Emissionsausstoß
durch Industrie und alltägliche Dinge sehr groß. Mit sinkender Pufferwirkung
und Versauerung von vor allem Waldböden wird die Pflanzen- und Tierwelt
stark bedroht, was sogar zu Waldsterben durch u.a. Sauren Regen führt.
In meiner Arbeit habe ich zum einen die Pufferwirkung des Bodens mit ihren
chemischen Reaktionen und Prozessen beschrieben, wie sie durch den
Sauren Regen beeinflusst wird und wie man gegen die Versauerung des
Bodens vorgehen kann. Zum anderen habe ich selbst einen Versuch
durchgeführt, der verschiedene Bodenarten auf ihre Pufferfähigkeit hin
untersucht.
|
| |

Torben Kesting und Patrick Schumacher
Käthe-Kollwitz-Gymnasium Wilhelmshaven
|
Zytologische Acrylamid-Effekte
In dieser Arbeit konnten - wenn auch nicht hinreichend abgesichert - drei
relativ neue Erkenntnisse im Hinblick auf die Wirkungsweise von Acrylamid
aufgrund eigener Experimente belegt werden:
1. Acrylamid scheint bei gramnegativen Bakterien hemmend zu wirken,
während es bei grampositiven Bakterien zum Teil durchaus fördernd wirkt.
2. Das Flavonoid Quereetin hebt nachweislich den toxischen Effekt von
Acrylamid auf.
3. Mutagenitätstests mit Acrylamid an Bakterien zeigten das Acrylamid
mutagen wirkt.
|
| |
Landessieger

Kim Tappe, Christina Kronenberg und Marielouise Sander
Gymnasium am Mühlenweg Wilhelmshaven
|
Die jährliche Invasion der "blauen Giftzwerge" - Algenblüten im Banter See
Die im Freizeitgewässer "Banter See" gehäuft auftretenden Algenblüten,
die durch das toxische Cyanobakterium Nodularia spumigena verursacht
werden, stellen wegen der alljährlichen Badeverbote ein großes Problem für
die Stadt Wilhelmshaven dar. Wachstumsexperimente - ausgerichtet auf die
Parameter Temperatur, Salinität, Nährsalzkonzentration und Licht in
Kombination mit der Temperatur sollen Aufschluss über Lösungsansätze zur
Vermeidung von Algenblüten geben. Die Ergebnisse zeigen:
- sommerliche Schönwetterperioden wirken sich positiv aus,
- die Öffnung des Grodendamms zur Salinitätssteigerung muss verworfen
werden,
- die Mineralsalzkonzentration ist weiterhin engmaschig zu kontrollieren.
Das diskutierte Freistrahlverfahren als weiterer Lösungsansatz wird kritisch
gesehen.
|
| |

Carina Wischhöfer und Allena Merkert
Ratsgymnasium Stadthagen
|
Untersuchung der Biodiversität der Flora unter verschiedenen Umweltbedingungen
Es wurden drei verschiedene Untersuchungsgebiete (auf Bahnschienen,
auf einer Waldwiese und auf einer Wiese zwischen der B 65 und einer
landwirtschaftlich genutzten Fläche) ausgewählt und auf ihre Flora und
Bodenbeschaffenheit untersucht. Die Gemeinsamkeit der drei Gebiete
besteht darin, dass sich bei allen auf Grund verschiedener Vorkommnisse
eine neue Flora gebildet hat (Erstbesiedelung innerhalb der letzten 5-10
Jahre). Hierbei wurde die Biodiversität bestimmt und der Boden auf
verschiedene Inhaltsstoffe (Nitrat, Ammonium, Eisen und Kalk) untersucht.
Bezüglich der Auswaschung durch Sauren Regen wurden Untersuchungen
durchgeführt. Es wurde herausgefunden, dass die Biodiversität im Wald am
höchsten und auf den Bahnschienen am niedrigsten ist.
|
| |

Steffen Zobel und Paul Meister
Artland Gymnasium Quakenbrück
|
Chemische, physikalische und biologische Gewässergütebestimmungsmethoden im Vergleich
An sieben Probestellen, vom schnellfließenden Bach bis zum alten Teich,
wurden die Gewässergüten mit Hilfe zweier Methoden bestimmt, dem
Saprobiensystem und dem chemischen Index nach Bach.
Dabei galt es herauszufinden, wo die Vor- bzw. Nachteile der Methoden
liegen, wo sie ihr bevorzugtes Anwendungsgebiet haben und welche
Probleme sich während der Anwendung ergeben. Schlussendlich entstand
die Idee eines neuen, einheitlichen Systems, welches beide Methoden
zusammenfasst und vereinheitlicht und die Analyse von Gewässern
maßgeblich vereinfachen soll.
|
| |

Svenja Heller
Gymnasium Gaußschule Braunschweig
|
Die Population der Rabenkrähe (corvus corone corone) in ausgewählten Gebieten Riddagshausens
Die Bestandserfassungen der im Europareservat Riddagshausen (Important
bird area) vorkommenden Vögel berücksichtigen nicht die Rabenkrähe.
Die Datenerfassung zur Ermittlung dieser Population fand in 2 Kartierungsphasen
mit unterschiedlichen Untersuchungsmethoden statt:
Phase 1, mittels Punkt-Stopp-Zählung, erstreckte sich über den Zeitraum
vor Brutbeginn der Rabenkrähe.
Phase 2 umfasste die Zeit des Nestbaus.
Parallel zu der Suche nach besetzten Nestern wurden auch die Nichtbrüter
erfasst. Insgesamt kartierte ich 13 Nester, folglich 26 Brüter. Der mittlere
Nestabstand von 370 m drückt eine hohe Bestandsdichte aus. Die Zahl der
Nichtbrüter schwankte zwischen 37 und 64 Individuen.
|