Landessieger

Nina Maria Reich und Mathilda Keller
Christian-Gymnasium Hermannsburg
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Untersuchung zur Differenzierung von Muskelaktivitäten mit der Surface-Elektromyographie
In unserem Projekt haben wir mit selbstgebauten Oberflächenelektroden an
vier ausgewählten Muskeln des Unterarms die Muskelaktivitäten gemessen.
Hierbei handelt es sich um die Endplattenpotentiale an den Muskelfasern,
die sich durch das organische Gewebe bis an die Hautoberfläche
fortpflanzen. Diese Signale haben wir aufgezeichnet, über Lautsprecher an
einem Laptop hörbar gemacht und mit verschiedenen Programmen
verarbeitet. Gleichzeitig wurde der Verlauf der Signale mit einem Oszilloskop
kontrolliert. Ziel war es, die Frequenzspektren der einzelnen Signale
miteinander zu vergleichen und so auf probandenspezifische Faktoren wie
subkutane Fettschicht oder den Trainingsstand Rückschlüsse zu ziehen.
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Christian Schultheiß und Sven Müller
Käthe-Kollwitz-Gymnasium Wilhelmshaven
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Vogelspinnen - Einführende Untersuchungen und Versuche zur Giftwirkung
Untersuchungen an Grammostola pulchra erbrachten folgende Ergebnisse:
Sie häutet sich in Abhängigkeit von der Ontogenie in Zeitintervallen
zunehmender Länge. Der Beuteerwerb wird detailliert dokumentiert. In vivo
Versuche an Mehlwurmkäferlarven zeigen, das die Brennhaare
wahrscheinlich eher mechanisch wirken. REM-Aufnahmen der Haare
belegen die spiralige Anordnung der Sekundärhaare, welche meist
hakenähnlich auslaufen. Das Chelicerengift wurde unter schulischen
Bedingungen extrahiert. Massenspektroskopische Analysen ergeben, dass
die Brennhaare einen peptidähnlichen Wirkstoff besitzen, welcher
vergleichbar mit dem Chelicerengift ist. Es lässt sich jedoch noch nicht auf
einen Giftgehalt der Haare schließen.
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Vanessa-Sophie Korzenski
Robert-Bosch-Gesamtschule Hildesheim
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Erfassung der gebäudebewohnenden Fledermäuse des nördlichen Landkreises Hildesheim
In meiner Arbeit beschäftigte ich mich mit der Erfassung der gebäudebewohnenden
Fledermäuse in der Gemeinde Giesen. Bislang lagen keinerlei
Kenntnisse über die gebäudebewohnenden Arten in der Gemeinde Giesen
vor. Die von mir erhobenen Daten und Ergebnisse dienen als Grundlage für
die genaueren Zusammenhänge der Ökologie der Fledermäuse. Dabei nutze
ich die Methoden der Rundgänge zur Ein- und Ausflugszeit der Tiere und die
gezielte Kontrolle potentieller Quartiere. Somit konnte ich 6 Quartiere
erfassen. Mit dieser Arbeit lege ich einen Grundstein für eine detaillierte
Erfassung der gebäudebewohnenden Fledermäuse im nördlichen Landkreis
Hildesheim, die auch in Zukunft unbedingt fortgeführt werden sollte, da sie
zum Erhalt unserer Umwelt beträgt.
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Florian Modler
Gymnasium Sarstedt
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Asseln flüchten ins Dämmerlicht, nicht ins Dunkle
Asseln flüchten ins Dunkle? Kennt diese gängige Hypothese nicht jeder?
Zum Beispiel wenn man im Keller das Licht anschaltet und die Kellerassel
unter einen Schrank flüchtet? Diese Hypothese ist aber falsch. Asseln
bevorzugen - und da gibt es Unterschiede zwischen den Asselarten - geringe
Lichtintensitäten gegenüber der kompletten Dunkelheit. ”Weiterhin habe ich
- mit gleichzeitiger Widerlegung der These, dass Asseln immer in den
zweithellsten Raum gehen - herausgefunden, dass Asseln vor allem Rotlicht
und Infrarotlicht präferieren, blaues Licht und UV-Licht dagegen nicht
wahrnehmen können.
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Simon Bornschein, Christian Berghoff und Steffen Pfeuffer
Gymnasium Gaußschule Braunschweig
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Untersuchung der Köderrate von Phytophthora - Arten mit Rhododendronblättern
Viele Arten der Algenpilzgattung Phytophthora verursachen in Land- und
Forstwirtschaft große Schäden (z.B. Phytophthora infestans als Erreger der
Kartoffelfäule). In unserer Arbeit haben wir in Zusammenarbeit mit der
Biologischen Bundesanstalt Braunschweig (BBA) ein Köderverfahren auf
Basis von Rhododendronblättern in zwei Versuchsreihen getestet.
Es ermöglicht den Nachweis und somit die rechtzeitige Bekämpfung von
Phytophthora-Infektionen. Damit konnten wir seine Anwendbarkeit im
Pflanzenschutz überprüfen und in Bezug auf die Jahreszeit verbessern.
Einige Ergebnisse der ersten Versuchsreihe wurden auch in einer Facharbeit
verwendet.
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Julia Gahm
Gymnasium Bersenbrück
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Metallionensorption an Galacturonsäuren von Sphagnum, Torf und Apfeltrester
Wie bestreitet das regional bedeutsame, hochmoorbildende Torfmoos
„Sphagnum“ seinen Mineralienhaushalt aus Niederschlägen?
Untersuchungen über die Anatomie führen zu den biochemischen
Eigenschaften der Moosgalacturonsäuren, die auch mit den Pektinen des
Apfeltresters verwandt sind. Dieser „nachwachsende“ Rohstoff, der in großen
Mengen als Abfall in der Fruchtsaftindustrie anfällt, wird dann mit Hilfe von
AAS (Atomabsorptionsspektroskopie) auf seine Schwermetallionensorptionsfähigkeit
untersucht. Mögliche technische Anwendung finden sich
u.a. in der Umwelttechnik.
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