Teilnehmer 2007 - Bereich Chemie

Gruppe
Mareike Hänsch
Käthe-Kollwitz-Gymnasium Wilhelmshaven

Goldkolloide - Katalysatorenwirkung?

Zeit- und materialaufwändige Versuche haben zur Isolierung von Goldkolloiden geführt. Aus insgesamt 2,5 ml Goldsalzlösung werden schließlich 16,55 mg gewonnen. Diese Goldkolloide werden mit einer Konzentration von 1 Massenprozent auf Aktivkohle aufgetragen. Mit Hilfe eines Transmissionselektronenmikroskops bei einer 250 tausendfachen Vergrößerung sind deutliche runde Gebilde in unterschiedlicher Größe zu erkennen. Wobei es scheinbar zwei Gruppen von Kolloiden gibt, eine größere und eine kleinere Gruppe. Auffällig ist auch, dass die großen Kolloide wabenartig angeordnet und auf dem Trägermaterial angeordnet sind. Es darf abschließend von einer erfolgreichen Synthese der Goldkolloide gesprochen werden, da fast alle Goldkolloide eine Monolage bilden (entweder auf dem Grid oder auf der Aktivkohle). Somit sind die besten Voraussetzungen geschaffen für eine aktive Katalysatorfunktion der hier hergestellten Goldkolloide.

 
Gruppe
Christina Riemenschneider
Robert-Bosch-Gesamtschule Hildesheim

Ubiquitinierung und SUMOylierung - Lokalisation von SUMO in vivo

Die Proteine in der Zelle sind einer Vielzahl von verschiedenen Modifikationen ausgesetzt, die dazu dienen, ihre Funktion zu regulieren. Zu diesen posttranslationalen Proteinmodifikationen zählt die kovalente Bindung von Ubiquitin oder Ubiquitin ähnlichen Proteinen (UÄPs) an andere Proteine. SUMO ist nach Ubiquitin das am besten erforschte Ubiquitin ähnliche Protein. SUMO-Proteine werden bei der posttranslationalen Modfikation mit Ziel-Proteinen verknüpft. Dieser Vorgang wird als SUMOylierung bezeichnet. Erst wenige Funktionen der SUMOylierung sind erforscht. Diverse Untersuchungen zeigen, dass die posttranslationale Protein Modifikation durch SUMO eine besondere Bedeutung zum Beispiel für den Kerntransport und die Regulation der Gen-Expression hat. Im Rahmen meiner Arbeit habe ich das Protein SUMO mit Hilfe einer Markierung durch GFP (Green Fluorescenc Protein) in vivo lokalisiert.

 
Landessieger Gruppe
Michael To Vinh und Hendrik Raese
Scharnhorstgymnasium Hildesheim

Easy OLED: Leuchtende Polymere

Organische LEDs (OLEDs) stellen eine effiziente aber aufwendige Alternative zu konventionellen Lichtquellen dar. Deshalb ist das Ziel unserer Projektarbeit, ein elektroluminizentes Polymer unter Schulbedingungen herzustellen. Als Ausgangsstoff haben wir über zahlreiche verschiedene Synthesewege das elektrisch leitfähige Polymer aus Pyrrol hergestellt. Polypyrrol untersuchten wir dann auf elektroluminizente Eigenschaften zur Nutzung als organischer Bestandteil einer OLED. Außerdem gehen wir auf die Theorie von OLEDs und auch die alltägliche Nutzung der OLEDs ein.

 
Gruppe
Marcel Garbe, Lennert Köhn und Manuel Wronek
Gymnasium Hittfeld, Seevetal

Die Grätzelzelle

Das Thema „Alternative Energien“ ist derzeit aktueller denn je. So forschen wir jetzt schon knapp 3 Jahre an der Grätzelzelle, einer Alternative zur Solarzelle. Unser Hauptaugenmerk richtet sich auf die Optimierung der Grätzelzelle bzw. ihrer Beschichtungen. Durch variierende Techniken und Materialien konnten wir die Effektivität Stück für Stück verbessern.

 
Gruppe
Andreas Gehlich und Heike Laschin
Hoffmann-von-Fallersleben Schule Braunschweig

Gasen auf der Spur

Auslöser für unsere Arbeit war ein Unfall, der sich beim qualitativen Nachweis von Sauerstoff in Ethanol ereignete. Unter Beachtung aller Sicherheitsvorschriften wollten wir dieser unerwarteten Reaktion auf den Grund gehen. Hierzu untersuchten wir gaschromatographisch die Gase, die sich aus einer Reaktion der Produkte mit Wasser entwickelten.Wir dehnten unsere Versuche auf Gasgemische bekannter Zusammensetzung aus, um die freigesetzten Gase eindeutig identifizieren zu können. Die Analyse gelang uns mit einem Gaschromatographen einfachster Bauart.

 
Landessieger Gruppe
David Wolloscheck
Robert-Koch-Schule Clausthal-Zellerfeld

Analyse ausgewählter Weihrauchsorten

In meiner Arbeit geht es um die chemische Analyse des verbrannten Weihrauchs. Um den Rauch besser untersuchen zu können habe ich ihn kondensiert. Das so entstandene Öl wurde durch eine Säulenchromatographie in fünf Fraktionen getrennt. Diese Fraktionen wurden mit Hilfe chemischer Analyseverfahren untersucht. Hierbei ging hervor, dass sich in vielen Fraktionen Carbonylgruppen befinden. Im Anschluss habe ich diese experimentell ausgefällt und von dem erhaltenen Feststoff ein Massenspektrum machen lassen, mit dessen Hilfe ich zwei Verbindungen im Weihrauch identifizieren konnte.

 
Gruppe
Christopher Meyering, Benedikt Möller und Hendrik Stukenborg
Liebfrauenschule Cloppenburg

Untersuchung und Weiterentwicklung essbarer Folien

Wir haben uns mit der Herstellung, Untersuchung und Weiterentwicklung von essbaren, also biologisch abbaubaren, Folien beschäftigt. Diese Folien bestehen aus einer Stärkebasis, was sie auch noch zu einem Produkt aus nachwachsenden Rohstoffen macht.Diese Folien wurden von uns auf ihre Reißfestigkeit geprüft und dann zu einer noch größeren Tragfähigkeit weiterentwickelt.